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Ein Bauernpaar steht vor ienem Holzzaun

Familie Denifl - Andreas und Silvia 

  Ein Hof, der aus Zusammenhalt, Verantwortung und Weitblick weitergewachsen ist. 

Seit die Familie Denifl an den Milchhof Sterzing liefert, kam mehr Planungssicherheit - und damit eine neue Perspektive für Hof und Familie.

Ein besonderes Highlight: Eine Holzbank in Form einr Kuh.

Vom Tüfteln am Hof – und von der Idee, Dinge selbst besser zu machen Eine enge Verbindung

Seit der Zusammenarbeit mit dem Milchhof Sterzing hat sich am Betrieb vieles verändert. Früher war die Frühstückspension ein zentrales Standbein, heute ist der Hof eng mit der Genossenschaft verbunden. Andreas beschreibt die Entscheidung zur Lieferung an Sterzing als echtes Zukunftsprojekt. Über die Jahre ist das Vertrauen gewachsen – auf beiden Seiten. Für die Familie brachte das nicht nur wirtschaftliche Stabilität, sondern auch mehr Lebensqualität und Planbarkeit im Alltag.

Vom Weitermachen nach einem schweren Verlust – und vom bewussten Bleiben am Hof

Der Hof war schon früh eng mit Verantwortung verbunden. Nach dem tödlichen Unfall seines Vaters im Jahr 2001 stand Andreas gemeinsam mit seiner Mutter, seinem Bruder Xaver und seiner Schwester Lisa plötzlich vor einer völlig neuen Realität. Andreas war damals 17 Jahre alt. Vieles musste neu organisiert werden, und ohne die Hilfe von Verwandten, Onkeln und Nachbarn wäre es kaum möglich gewesen, den Betrieb weiterzuführen.

die Pfarrkirche "San Vito" in Fulpmes.
Andreas Denifl im Seitenprofil.

Mit 17 Jahren habe ich den Hof übernommen. Ohne Hilfe der Familie und Nachbarn wäre das nicht möglich gewesen. Dafür bin ich unglaublich dankbar!


Andreas Denifl
Nebel umhüllt den Schottenhof in Fulpmes.

Viele Aufgaben, ein eingespieltes Team: Stall, Haus und Pension

Insgesamt umfasst er 13,5 Hektar, davon 5,5 Hektar Eigengrund. Dazu kommen 3 Hektar Silomais und 7 Hektar Ackerfläche, die viermal im Jahr gemäht wird. Im Stall stehen verschiedene Rassen: Neben Braunvieh, für das Andreas nach wie vor große Leidenschaft mitbringt, halten sie inzwischen auch Holstein- und Jersey-Kühe. Die Entscheidung dafür war vor allem praktisch und wirtschaftlich begründet: Jersey passt gut in schmalere Standplätze, Holstein überzeugt durch hohe Milchleistung. Andreas legt großen Wert auf Tierwohl und Kuhkomfort.

Der Hof arbeitet mit Kombinationshaltung, also überwiegend mit Stallhaltung. Für ihn steht fest: Entscheidend ist nicht allein das Haltungssystem, sondern wie gut es an die Tiere angepasst ist. Frische Luft, Wasser, Licht und ein trockener, weicher Liegeplatz sind für ihn zentrale Voraussetzungen. Am Hof hilft die ganze Familie mit. Andreas übernimmt vor allem die Stallarbeit am Morgen; abends unterstützt ihn sein Bruder Xaver - und auch die Kinder packen schon mit an. Auf dem Feld hilft ihm sein Onkel, während Silvia im Haus und rund um die Pension die gute Seele des Betriebs ist.

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