Sehr geehrter Besucher, unsere Website nutzt technische Cookies und Analysecookies von Erst- und Drittanbietern.
Wenn Sie mit der Navigation fortfahren, akzeptieren Sie die von unserer Website vorgegebenen Cookie-Einstellungen. Sie können die erweiterten Datenschutzbestimmungen einsehen, und die entsprechenden Anweisungen befolgen um die Einstellungen auch später ändern wenn sie hier klicken.

Unsere Bauern

Eine Milchehe zwischen Nord und Süd

Nord- und S├╝dtiroler Milch im Sterzinger Joghurt
Unsere Bauern sind das Herzstück des Milchhofes. Das Leben und das Einkommen unserer Mitgliedsbauern zu sichern haben wir uns auf die Fahnen geschrieben. Immerhin sind die Bauern, die Mitglieder auch die Eigentümer des Milchhofes Sterzing. Daher sind immenses Wachstum, riesige Werbekampagnen und Produktexperimente für uns nicht möglich. Wir arbeiten nach wie vor nach dem Prinzip: Der Rohstoff Milch wird von uns täglich frisch gesammelt, professionell verarbeitet und vermarktet.  
Da Südtirol aus Milchwirtschaftlicher Sicht seit jeher in Liefer- und Genossenschaftskreise aufgeteilt worden ist und jeder Milchhof seine Mitglieder hatte und keiner die anderen Mitglieder abtreten wollte, entschloss sich der Milchhof Sterzing 2014 zu einem etwas außergewöhnlichen Schritt. Er blickte über den Tellerrand hinaus nach Norden und er schloss die sogenannte Milchehe.
Milcheehe? Was ist das?
Am 01. April 2014 lieferten Nordtiroler Bauern erstmals Milch über den Brenner nach Sterzing. Die Molkerei Milchhof Sterzing und die Milchgenossenschaft Wipptal Stubai unterzeichneten einen Liefervertrag.
Diese grenzüberschreitende Partnerschaft mit den Milchbauern des nördlichen Wipptales und des Stubaitales wurde  vertraglich besiegelt. Damit wurde der Bedarf an Qualitäts- und Biomilch gesichert, um auch zukünftig ein gesundes Wachstum des Betriebes zu ermöglichen.
Nach monatelangen Vorbereitungen, der Genossenschaftsgründung in Nordtirol am 19. Juli 2013 und der formellen Änderung der Statuten der Genossenschaft Milchhof Sterzing am 13. September 2013 erfolgte mit der Unterzeichnung des Vertrages der Abschluss der Vertragsverhandlungen. „Viele bürokratische Hürden mussten diesseits und jenseits des Brenners genommen werden, ebenso befassten wir uns mit den Sorgen und Ängsten der betroffenen Bauern, aber Dank der engagierten Zusammenarbeit aller Beteiligten und einer klaren Kommunikation, können wir heute hoffnungsfroh in die gemeinsame Zukunft blicken.“ erklärte der Obmann, Adalbert Braunhofer damals.
Gesundes Wachstum und guter Milchauszahlungspreis
„Unser Ziel war und ist es auch zukünftig, unseren Mitgliedern einen guten Milchpreis auszuzahlen, somit deren Einkommen zu sichern und unseren Mitarbeitern sichere Arbeitsplätze zu bieten.“ So Direktor Dr. Günther Seidner.  „Da die Milchproduktion im Raum Sterzing aber auch in ganz Südtirol leicht rückläufig ist, sind wir froh unseren Partner in der Liefergenossenschaft in Nordtirol gefunden zu haben.“
Partnerschaft mit Milchgenossenschaft Wipptal Stubai
Die Milchgenossneschaft Wipptal – Stubai ist starken Partner, der den Milchhof Sterzing kontinuierlich über das ganze Jahr hindurch mit hochqualitativer Milch, aber vor allem auch mit Biomilch versorgt
 „Sie stellen Milch in gleicher Qualität wie die Bauern des südlichen Wipptales her und das in ausreichender Menge“, betont Adalbert Braunhofer. „Darüber hinaus produzieren die kleinen Höfe im nördlichen Wipptal mehr als 700.000 Kilogramm Biomilch.“ In diesem Segment konnte der Milchhof Sterzing in den vergangenen Jahren besondere Zuwächse verzeichnen und nimmt in Südtirol eine Vorreiterrolle ein.
Die Wege zur Anlieferung sind mit 15 bis 40 Kilometern kurz. Abholungen außerhalb des Einzugsgebietes will die Genossenschaft nämlich vermeiden, weil Sie ökologisch kontraproduktiv und ökonomisch wenig sinnvoll sind.
„Die Voraussetzungen für die zukünftige Zusammenarbeit sind optimal“, fasst Milchhof Obmann Braunhofer zusammen. „Weil wir unseren Kunden die Qualität unserer Produkte zu 100 Prozent garantieren können, weil die Transportwege kurz sind und weil wir unser Wachstum besser planen können. Somit ist diese neue Zusammenarbeit mit den Milchbauern des nördlichen Wipptales der nächste logische Schritt in unserer wirtschaftlichen Entwicklung.“